Im Jahre 2002 kann die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg auf ihr 500-jähriges Bestehen zurückblicken und das Jubiläum ihrer Gründung im Geiste des Humanismus feiern – Anlass für ein »Jahr der Wissenschaft« in Halle. In diesem Zusammenhang und unter der Ägide des humanistischen Schlagwortes ad fontes – zurück zu den Quellen – befasst sich der Katalog mit dem spannungsreichen Verhältnis…
Die zweite Ausstellung im Zyklus »Zeitgenössische Reflexion zur Wunderkammer« widmet sich Jörg Ahrnts Auseinandersetzung mit den Gebetsketten in der Wunderkammer der Franckeschen Stiftungen. Die Serie von Farbstiftzeichnungen reflektiert die Bedeutungsebenen der Gebetskette und insbesondere den objekthaften Gebrauch im ästhetischen wie inhaltlichen Sinn. Dabei untersucht der Künstler mit seinen…
Als der pietistische Pastor und Universitätsprofessor August Hermann Francke (1663–1727) gegen Ende des 17. Jahrhunderts begann, vor den Toren der Stadt Halle ein Waisenhaus und ein komplexes Schulwesen aufzubauen, gründete er zu deren Finanzierung erwerbende Betriebe. Dazu zählte der Verlag der Buchhandlung des Waisenhauses, in dem bedeutende theologische, pädagogische, wissenschaftliche und…
Die im ersten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts geschriebenen und in dieser Publikation editierten Briefe ermöglichen einen detaillierten Einblick in die Frühphase der Apotheke und der Medikamentenexpedition der Franckeschen Anstalten. In den Briefen finden sich ausführliche Hinweise auf die Probleme der Medikamentenentwicklung und Überlegungen zu den möglichen Wirkungen der Arzneien. Es spiegeln…
August Hermann Francke (1663–1727) erkannte sehr früh durch die enge Zusammenarbeit mit dem vielseitig begabten Diplomaten und Polyglott Heinrich Wilhelm Ludolf (1655–1712) die Bedeutung Russlands für Deutschland und Europa. Die frühe Beschäftigung mit der russischen Sprache trug in den Franckeschen Stiftungen reiche Früchte. Hier wurden z.B. die ersten russischen Bücher auf deutschem Boden…
In der Publikation werden viele bisher unveröffentlichte und unbekannte Quellen ediert, die für das Verständnis von Arnolds Lebensweg in den Jahren 1696 bis 1705 wichtig sind. Sie geben Auf-schluss über neue Details zu seiner Biographie. Den Kern der hier erstmals publizierten Quellen bil-det der Briefwechsel zwischen Gottfried Arnold (1666–1714) und dem lutherischen Theologen Tobias Pfanner…
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