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Zinzendorf als Schüler in Halle 1710–1716

Anhand ungewohnter Betrachtungsansätze fördert die Untersuchung der Schulzeit des Grafen Nikolaus Ludwig von Zinzendorf (1700–1760) in Halle wichtige Gesichtspunkte zutage:Der erste Perspektivenwechsel betrifft die Person des Grafen: Während gemeinhin der ›reife‹ und weltweit agierende Graf, der Herrnhut gründete, im Zentrum wissenschaftlicher Betrachtungen steht, richtet sich hier der Blick auf…

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Die Glaubenswelt Friedrich Heinrich von Seckendorffs

Die Erfolgsgeschichte des hallischen Pietismus wäre ohne die Unterstützung zahlreicher Vertreter des eng verflochtenen mitteldeutschen Adels nicht möglich gewesen. Im Fokus der diesbezüglichen Adelsforschung standen bisher vor allem Heinrich XXIV. Reuß-Köstritz (1681–1748), Erdmann Heinrich Henckel von Donnersmarck (1681–1752) und Christian Ernst zu Stolberg-Wernigerode (1691–1771). Die…

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Halle als Zentrum der Mehrsprachigkeit im langen 18. Jahrhundert

An der Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert entwickelte sich Halle zu einem der wichtigsten Lern- und Vermittlungsorte für Fremdsprachen in Mitteleuropa. An den von August Hermann Francke gegründeten Glauchaschen Anstalten wurden Schüler in alten Sprachen und lebenden Fremdsprachen unterwiesen, religiöse Texte übersetzt sowie Missionare für den Einsatz in Osteuropa, Indien und Nordamerika rekrutiert…

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Hallesches Waisenhaus und Berliner Hof

Es ist unumstritten, dass sich der preußische Staat und der hallische Pietismus gegenseitig signifikant beeinflusst haben. Die Geschichte Brandenburg-Preußens zwischen dem ausgehenden 17. Jahrhundert und der Mitte des 18. Jahrhunderts kann nicht ohne die Geschichte des hallischen Pietismus und umgekehrt verstanden, erzählt und diskutiert werden. Der vorliegende Band verfolgt das Ziel, mit den…

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Pietismus und Adel

Fragen nach der Geschlechterordnung, Handlungsräumen und Selbstentwürfen im pietistisch geprägten Adel sind neu und bislang kaum systematisch bearbeitet worden. Der vorliegende Band versammelt Beiträge zur historischen Genderforschung, die den gegenwärtigen Forschungshorizont umreißen und um eine Perspektive auf Praktiken und Performativität erweitern.  Gender als eine soziale und…

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Schreiben im Netzwerk

Der pietistische Fokus auf die individuelle Gottesbeziehung gewichtete das fromme Selbst im Verhältnis zu gesellschaftlichen Konstruktionen wie Standes- und Geschlechterkonstellationen neu. In Auseinandersetzung mit aktuellen historisch-praxeologischen Ansätzen und unter einer konsequenten Netzwerkperspektive untersucht die im Schnittfeld von historischer Bildungs- und genderorientierter…