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Publikation

Anleitung zum Spazierengehen

Spaziergänge gehörten an den Glauchaschen Anstalten, den heutigen Franckeschen Stiftungen, bereits im 18. Jahrhundert fest zum Schulalltag. Sie waren Teil des sogenannten Rekreationsunterrichts, bei dem die Schülerinnen und Schüler der Anstalten zur Bewegung und zu praxisbezogener Tätigkeit angeregt werden sollten. In diesem Sinne waren auch die Schulspaziergänge kein Unterfangen der allgemeinen…

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Exzess und Bußkampf

Im Jahr 1716 kam es in einem vor dem halleschen Steintor gelegenen Wirtshaus zu einem fatalen Alkoholexzess unter Studenten, dem mehrere Menschen zum Opfer fielen. Dieser Casus tragicus fand unter den Zeitgenossen ein sehr großes Echo und wurde durch die frühneuzeitlichen Medien, vor allem in Form zahlreicher Flugschriften, weit über die Stadtgrenzen Halles hinaus zusätzlich skandalisiert. Schon…

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Antike Texte an christlichen Schulen

Die Arbeit untersucht die konkreten Unterrichtsabläufe im Lateinunterricht am Paedagogium Regium als vornehmster Schule der Franckeschen Stiftungen in Halle im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts. Sie liefert damit einen Einblick in die Unterrichtswirklichkeit im Fach Latein als dem Kernfach der humanistischen Schulbildung. Anhand der Betrachtung der im Unterricht für die Autorenlektüre…

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Choral, Cantor, Cantus firmus

Kirchenlied und Kirchenmusik waren entscheidende Medien zur Verbreitung theologischer Inhalte der lutherischen Reformation. Maßgebliche Trägerin des musikalischen und liturgischen Lebens sowie Ort religiöser Bildung war die Schule, die in enger Verbindung zur Kirche konzipiert war. Der Lutherische Choral als poetisch-musikalisches Kunstwerk stellt sich vor diesem Hintergrund als kulturelles…

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Erweckte Handwerker im Umfeld des Pietismus

Religiöse Selbstermächtigung, also die Emanzipation von vorgegebener religiöser Lehre und der Versuch individueller Aneignung religiöser Inhalte durch Laien wird in der Teilen der rezenten Religionsforschung geradezu als Signet der Moderne angesehen. Diese religionswissenschaftliche Arbeit betrachtet dagegen religiöse Selbstermächtigung in der Vormoderne, als insbesondere Handwerker in…

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»Schrift soll leserlich seyn«

Der Pietismus war auf die Einrichtung und Nutzung von Medien angewiesen, um seinen Geltungsanspruch formulieren und kommunizieren zu können. Für seine Verbreitung und Wirkung benötigte er neben Trägern jeweils vor Ort auch mobile und flexible, weltweit agierende Vermittler.  Dem Pietismus als einem besonderen Medien- und Kommunikationsphänomen wird hier in sechs thematischen Schwerpunkten…