In den vorliegenden Aufzeichnungen vom Herbst 1711 nennt August Hermann Francke (1663–1727) neue Bauprojekte, die zum Großteil noch zu seinen Lebzeiten entstanden sind, beispielsweise das Pädagogium, das Lange Haus und das Krankenhaus. Andere, noch heute bedenkenswerte Pläne kamen nicht zur Ausführung, wie der Bau eines Arbeitshauses. Trotzdem konnte Francke voller Stolz seine Haupt- und…
Mit dem »Collegium Orientale Theologicum« begründete August Hermann Francke (1663–1727) ein wissenschaftliches Institut für Lehre und Forschung, in welchem zwölf ausgewählte Theologiestudenten für mindestens vier Jahre eine umfassende theologische Ausbildung erhielten. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stand die Auslegung der Heiligen Schrift und die textkritische Herausgabe der hebräischen Bibel. In…
Als Beitrag zur Ausstellung der Franckeschen Stiftungen zum Goethejahr 1999 wurde dieses kleine, als theologische Flugschrift getarnte Prosastück im originalen Text der Erstausgabe von 1773 dem Leser zugänglich gemacht. Aufgewachsen in einem protestantischen Elternhaus und als junger Mann in Frankfurt mit dem Pietismus in Berührung gekommen, setzte sich Johann Wolfgang Goethe (1749–1832) in den…
Im Jahre 1697 reiste Georg Heinrich Neubauer (1666–1725) im Auftrag August Hermann Franckes (1663–1727) nach Holland, um dort Waisenhäuser zu besichtigen und dabei besonders detailliert auf Bau, Finanzierung, Speisung, Kleidung, Ausbildung und Arbeit, Personal, Gesundheitspflege und Hygiene einzugehen. Seine schriftlichen Vorüberlegungen zu dieser Reise sind in dem hier veröffentlichten…
Am 12. April 1713 besuchte der preußische König Friedrich Wilhelm I. (1688–1740) das Hallesche Waisenhaus. Dessen Gründer und erster Direktor August Hermann Francke (1663–1727) führte den König durch die wichtigsten Einrichtungen seiner Anstalten und erläuterte seine vielfältigen Initiativen. Der König stellte ganz unverblümt all jene Fragen, die ihm wichtig waren, um sich ein umfassendes Bild zu…
August Hermann Francke (1663–1727) gehört zu den ersten Systematikern einer bürgerlichen Tugendlehre, die sich auch heute noch – nach 300 Jahren – als erstaunlich zeitlos erweist. Die »Nützliche und nöthige Handleitung zu wohlanständigen Sitten / Wie man sich / In der Conversation, auf Reisen / im Briefschreiben und Einrichtung der / Geschäfte sittig / bescheiden / ordentlich und / klüglich…
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